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Bahneröffnung Warburger SV

Erster Bahnwettkampf für die Langstreckler in Warburg. Der Warburger SV hat unter Beachtung der erforderlichen Hygienevorschriften und Abstandsregeln, den ersten Wettkampf während der Pandemie erfolgreich durchgeführt.

Bei schwülwarmer Witterung wurden im renovierten Diemelaustadion Läufe über 5.000 und 10.000 Meter angeboten. Unter Ausschluss von Zuschauern, lediglich 20 waren zugelassen, nutzten auch acht Läuferinnen und Läufer des Laufteam Kassel die Startmöglichkeit. Die 5000 Meter Distanz wurde eine sichere Beute von Philipp Stuckhardt. Der Ökolandwirt lief in einem Sololauf dicht an die 15 Minuten Grenze heran, die er um 8,1 Sekunden verpasste. Stark ansteigende Form zeigte Leonardo Ortolano, der nach einem längeren Würzburgaufenthalt nun im Laufteam an alte Zeiten anknüpfen konnte. Mit 16:13,35 Minuten erzielte er sogar eine persönliche Bestzeit. Der bereits der Klasse M40 angehörende Schriftführer des Laufteams Nikolaj Dorka überraschte seine Fans, als er mit 16:20,20 Minuten nur um eine Sekunde seine persönliche Bestmarke verpasste. Nur eine Woche nach seiner persönlichen Bestleistung über 3000 Meter von Sonsbeck, ließ der 15-Jährige Moritz Kleesiek eine weitere Bestleistung folgen, als er seine letztjährige Marke um 30 Sekunden auf 17:05,10 Minuten verbesserte.

Schnellste Frau war Nina Voelckel. Die 21-Jährige Polizeikommissarin durchbrach bei ihrem Frauen-Sieg die 18 Minuten-Grenze. Mit 17:51,90 Minuten erreichte sie ihre persönliche Bestmarke. In der aktuellen Hessischen Bestenliste nimmt sie damit Platz drei ein. Eine weitere Verstärkung bei den Frauen im Laufteam ist Cara Brede. Die 24-Jährige Studentin überraschte mit einem gleichmäßigen Lauf, als sie mit 21:05 Minuten ihre Entwicklungsmöglichkeiten andeutete. Laufteam-Ünterstützer Lars Bergmann ließ sich nicht lumpen und lud im Anschluss an die Wettkämpfe zur Regeneration zu einem Pizzaessen ein.

Ein Dankeschön gilt den Organisatoren, die die Veranstaltung glänzend vorbereitet und durchgeführt haben.