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Frankfurt Marathon
Beim Frankfurt Marathon fand die Wettkampfsaison für unsere Athleten ein erfreuliches Ende. Nach den tollen Erfolgen von Berlin, stellten sich in Frankfurt unsere fünf Athleten Tom Ring, Daniel Ghebreselasie, Jürgen Müller, Marcel Löber und Jens Richter den Anforderungen auf der klassischen Strecke. Der Leistungsbereich wurde überstrahlt durch den Streckenrekord der Kenianerin Valary Jemeli Aiyabei, die als erste Frau in Frankfurt mit 2:19:10 Stunden, unter der 2:20 Stunden-Grenze blieb. Waren die äußeren Bedingungen in den ersten 1:45 Stunden eigentlich optimal, verursachte der einsetzende Regen den Akteuren dann einige Schwierigkeiten.
Unser Team hatte sich intensiv vorbereitet und dies sollte sich positiv auszahlen. Tom Ring, lief sehr diszipliniert mit fast gleichen Hälften und steuerte dann die Festhalle an. Er freute sich riesig über seine neue Bestmarke von 2:27:20 Stunden. Bei der gleichzeitig durchgeführten Landesmeisterschaft bedeutete dies den dritten Platz. „Es war schon ein tolles Gefühl, als ich in der Festhalle auf dem Podium stand und mir der Beifall der Zuschauer entgegengebracht wurde. Es lief heute für mich optimal, auch wenn ich bei der Getränkeaufnahme nicht immer meine Eigenverpflegung gefunden habe. Mein Training hat sich heute ausgezahlt“, so Tom nach dem Zieleinlauf, bevor er im naheliegenden Hotel in der Badewanne die erste Entspannung genoss. Während dessen kämpfte unser 59-jähriger Daniel mit der Straße und dem Wetter. Es wurde für ihn dann eine Punktlandung, die mit 2:59:55 Stunden seiner Zielvorstellung entsprach. Damit sicherte er sich auch mit deutlichem Vorsprung den Senioren-Landesmeistertitel in der M55. Besonders erfreut war er als feststand, dass sein Trainingspartner Jürgen nach 3:09:40 Stunden direkt hinter ihm den Doppelsieg in der Altersklasse absicherte. Marcel, der sehr lange mit Daniel auf dem Weg unter drei-Stunden war, litt am meisten unter den Witterungsbedingungen. Mit einigen Krämpfen im letzten Teil durch die Frankfurter Innenstadt musste er das Tempo herausnehmen, um dann nach 3:21:05 Stunden in der Festhalle von seinen Trainingskameraden und dem Laufteambetreuern begrüßt zu werden. Die längste Belastung und dies war in der Endphase durch den Regen bedingt kein „Zuckerschlecken“, hielt unser Jens. Wer ihn kennt, weiß das er ein Kämpfer ist, der auch unangenehmen Situationen positiv begegnet. 5:54:27 Stunden war seine Netto-Zeit. Damit lag er immerhin 10 Minuten vor dem Olympiasieger im Beach-Volleyball Julius Brink. Dieser erfuhr größte Aufmerksamkeit durch die Medien (HR Fernsehen). So konnten die Zuschauer miterleben wie Brink in einer Tankstelle „auftankte“.
In den Staffelwettbewerben erlebte man die Familien-Staffel von Immovation AG (Sabine, Cora und Lars Bergmann). Christoph Luckhard lief in einer Staffel unter anderem mit einem Läufer von Gascade, nachdem er bereits drei-Tage für den EAM Kassel Marathon, den Messstand erfolgreich betreute.
Mit dem Frankfurter Wettbewerb ist nun die Marathon Bestenliste noch nicht ganz abgeschlossen, den in Cannes wird sich noch Martin Jünemann auf die Strecke begeben.