ahnatal 01

Ein Jahr Laufteam Kassel:
Erfolgsgeschichte in der Mitte Deutschlands

Seit einem Jahr besteht das Laufteam Kassel. Der Leichtathletik-Verein in der sportbegeisterten Region Nordhessen wurde im November 2018 gegründet und hat sich bereits in dieser kurzen Zeit national und international einen Namen gemacht. Er setzt damit die erfolgreiche Kasseler-Lauftradition fort. Vor allem die drei Top-Athleten Melat Yisak Kejeta, Jens Nerkamp und Sandra Morchner sorgten für großes Aufsehen. Melat Yisak Kejeta, seit März deutsche Staatsbürgerin, lief beim Berlin-Marathon als beste Deutsche mit 2:23:57 Std. das schnellste Marathon-Debüt und die zweitschnellste Zeit einer deutschen Läuferin und unterbot eindrucksvoll die Olympia-Norm für 2020. Jens Nerkamp wurde in 2:14:54 ebenfalls bester Deutscher. Sandra Morchner ist mit zwei Europameisterschafts- und fünf deutschen Meistertiteln sowie vier deutschen Rekorden die mit Abstand beste deutsche Altersklassenläuferin. Neben diesen Drei zählen auch Tom Ring und Philipp Stuckhardt zu den Aushängeschildern des Vereins.

"Diese Top-Läuferinnen und -Läufer, die bereits international und national Erfolge erzielen konnten, bilden gemeinsam mit zahlreichen anderen Sportlern die Basis des Vereins. Die Förderung von Leistungssportlern beim Erreichen nationalen und internationalen Niveaus ist eine unserer wesentlichen Zielsetzungen", betont Winfried Aufenanger, Sportlicher Leiter und Zweiter Vorsitzender des Laufteam Kassel, "unser Verein bietet die Möglichkeit, die Leichtathletik in der Breite und Spitze noch optimaler zu fördern. Wir wollen den Breiten- und Spitzensport weiter entwickeln."

Im Rahmen eines Pressegespräches im Best Western Ambassador Baunatal (Athletenhotel des EAM Kassel Marathon) zogen Winfried Aufenanger, die fünf Top-Athleten und die beiden Top-Sponsoren Lars Bergmann (IMMOVATION AG) und Georg von Meibom (EAM) eine erste Bilanz und schauten gemeinsam nach vorne.

137 Mitglieder hat das Laufteam Kassel inzwischen, 77 davon mit Startpass. Viele von ihnen haben bei Deutschen und Hessischen Meisterschaften oder anderen Wettkämpfen ebenfalls erfolgreich abgeschnitten wie zum Beispiel die Deutschen Marathon-Team-Meisterinnen W30/45 Ewa Szczeblewski und Ursula Henning, die den Titel gemeinsam mit Sandra Morchner holten. Auch im Nachwuchs entwickeln sich Talente wie der 15-jährige Moritz Kleesiek, Dritter der Süddeutschen Meisterschaften über 3.000 Meter und bereits unter den besten Acht über 5 Kilometer in der deutschen Bestenliste. Das jüngste Laufteam-Mitglied ist neun, das älteste 77 Jahre. "Wir können", sagt Winfried Aufenanger, "mit Recht stolz sein auf das, was wir in diesem ersten Jahr erreicht haben."

2019 11 18 aktuell lt ks 002

 

Sponsoren sind mit viel Herzblut dabei

Das alles geht natürlich nicht ohne die Unterstützung der Sponsoren. Mit der IMMOVATION Immobilien Handels AG und dem Energie-Regionalversorger EAM (zugleich auch Titelsponsor des EAM Kassel Marathon) stehen zwei starke Partner hier an der Spitze. Lars Bergmann, Vorstand IMMOVATION AG, kommt als ehemaliger Tennis-Leistungsspieler und Leichtathlet selbst aus dem Sport. Als er vor einigen Jahren bei der Ahnataler Winterlaufserie mit Winfried Aufenanger ins Gespräch kam, begann er, sein Sponsoren-Engagement ganz von Kornwestheim nach Nordhessen zu verlagern. "Ich hatte immer schon eine sehr große Empathie für die Leichtathletik", berichtet der 55-Jährige. Die Wellenlänge zwischen ihm und dem ehemaligen Marathon-Bundestrainer passte sofort und als das Laufteam Kassel gegründet wurde, zog Lars Bergmann mit. Seine Frau Sabine und seine Kinder Nils und Cora starten ebenso wie er selbst für das Laufteam. Die IMMOVATION AG- Firmenmannschaft nimmt an vielen Wettbewerben teil. Beim Nordhessen-Cup ist Lars Bergmann ebenso langjähriger Unterstützer wie beim Ahnataler Firmenlauf, sein Unternehmen begleitet alles mit einem eigenen Blog. "Ich möchte den Laufsport nach vorne bringen", sagt er. Nachdem er bereits Melat Yisak Kejeta und Jens Nerkamp förderte, kamen nach und nach Sandra Morchner, Tom Ring und nun auch Philipp Stuckhardt dazu. Beim sensationellen Auftritt von Melat Yisak Kejeta und Jens Nerkamp in Berlin war er der Stimmungsmacher und Motivator der nordhessischen Fans an der Strecke.

Vor allem mit Blick auf die noch unklare Förderung im Olympia-Jahr 2020 versprach Lars Bergmann unter dem Applaus der Anwesenden: "Wir werden das, wenn erforderlich, auch ohne fremde Unterstützung stemmen und gegebenenfalls aus eigener Kraft eintakten."
"Megastolz" sei auch er auf die Athleten.

Dem kann sich EAM-Geschäftsführer Georg von Meibom nur anschließen. Sport ist neben dem sozialen und kulturellen Bereich ein wichtiger Bestandteil der Förderung, dafür, so sagt er, habe man auch eine Verantwortung als regionales Unternehmen. Die Verbindung zum EAM Kassel Marathon besteht seit der ersten Auflage 2007, auch die EAM zog nach dem Wechsel vieler Athleten vom PSV Grün-Weiß Kassel ins Laufteam Kassel mit. Durch die Kontakte zum Marathon ist Georg von Meibom inzwischen selbst leidenschaftlicher Läufer. "Ich freue mich als Trikotsponsor des Laufteams natürlich über die Erfolge und wie toll sich die Athleten entwickelt haben. Das Gemeinschaftsgefühl ist hier sehr groß, da muss man einfach mitmachen", so Georg von Meibom. Mit Begeisterung hat er den Berlin-Marathon am Fernseher verfolgt und "ich finde es einfach großartig, dass die beiden besten deutschen Läufer vom Laufteam Kassel kommen."

 2019 11 18 aktuell lt ks 001

 

Athleten blicken auf erfolgreiches Jahr zurück und haben große Ziele

Melat Yisak Kejeta, Sandra Morchner, Jens Nerkamp, Tom Ring und Philipp Stuckhardt standen natürlich im Mittelpunkt der Medienrunde. Sie berichteten über ihre Erfolge, über ihre Herausforderungen, Sport und Beruf zusammen zu bringen und über ihre Ziele für das kommende Jahr.

 

Melat Yisak Kejeta

Die 27-Jährige ist die Aufsteigerin des Jahres. Die Deutsche 10 km-Meisterin von 2016 durfte gleich zweimal feiern. Im März wurde sie deutsche Staatsbürgerin, im September lief sie ihr fantastisches Marathon-Debüt (2:23:57) in Berlin. Neben dem Marathon ist sie auch über 10 km (31:50) und Halbmarathon (1:09:28) die Nummer eins der Deutschen Jahresbestenliste. Die Teilnahme an Olympia 2020 dürfte nach der überdeutlichen Norm-Unterbietung klar sein. In der Weltrangliste ist sie auf Position 17, in Europa die Nummer drei. Trainer Winfried Aufenanger sieht noch großes Potenzial und auch Chancen, bei Olympia unter die Top zehn zu laufen.

Melat über ihr Jahr:

"Natürlich bin ich sehr zufrieden, glücklich und stolz auf meine Leistungen und dass mein Traum Olympia nun wohl in Erfüllung geht. Ich bin sehr froh, dass ich nun Deutsche bin und fühle mich hier sehr wohl. Ich habe mit Aufi in Deutschland und Patrick Sang, wenn ich in Kenia bin, zwei Weltklasse-Trainer. Und es war sehr schön für mich, nach vielen Jahren meine Familie wieder zu treffen, vor allem, als ich meine Mutter gesehen habe, haben wir viel geweint vor Glück."

Melat über ihre Ziele 2020:

"Natürlich Olympia in Tokio, das ist mein großes Ziel. Vorher möchte ich gerne in Barcelona im Februar Halbmarathon und in Rotterdam im April noch einen Marathon laufen. Alles andere wird sich dann noch zeigen."

 

Sandra Morchner

Die 48-Jährige hat auch 2019 ihre Position als beste deutsche Altersklassenläuferin bestätigt. Bei den Senioren-Europameisterschaften in Venedig holte sie den Halbmarathon-Titel bei den Frauen und in der W45, mit dem W40-Team die Silbermedaille. Dazu gewann die Bürokauffrau fünf Deutsche Meistertitel (Marathon W45, Marathon Team W30/45, Halbmarathon W45, 10.000 m W45 und 5.000 m W45). Zudem lief sie über 3.000 m (9:55:06), 5.000 m (17:02,90), 10.000 m (35:20,50) und Marathon (2:46:32) neue Deutsche W45-Rekorde und hält mit den im Vorjahr bei ihrem Halbmarathon-Sieg in Kassel gelaufenen 1:17:11 nun fünf Deutsche Rekorde in ihrer Altersklasse. Mit Platz vier bei den Frauen bei den Deutschen Marathon-Meisterschaften und jeweils Rang 12 (Marathon und Halbmarathon) in der DLV-Jahresbestenliste zeigte sie einmal mehr, dass sie im Vergleich zur deutlich jüngeren Konkurrenz bestens mithält.

Sandra über ihr Jahr:

"Ich habe mich vor allem über meinen Europameisterschafts-Titel sehr gefreut. Ich hatte mir für die EM sehr hohe Ziele gesetzt. Es gibt ja wenige Fotos von mir, wo ich beim Laufen meine Emotionen zeige, aber als ich da als Erste im Ziel war, da habe ich die Faust geballt und ganz euphorisch gejubelt. Das war ein tolles Gefühl."

Sandra über Arbeit und das Laufen:

"Ich bin da glücklicherweise sehr flexibel. Ich laufe oft sehr früh morgens, das hat glaube ich auch Aufi ziemlich beeindruckt, als wir uns in Portugal im Trainingslager kennen gelernt haben und ich so damals nach Kassel zum PSV kam. Ich hatte vorher schon meine Arbeitszeit von 40 auf 25 Stunden umgestellt. Und nach meinem ersten Marathon in 3:44 habe ich entdeckt, wie cool Laufen ist. Seitdem hat sich das entwickelt, mein Chef steht da voll hinter. Vor der EM war ich vier Wochen freigestellt, um mich ganz auf die Vorbereitungen konzentrieren zu können."

Sandra über ihre Leistungen im Vergleich jüngere Konkurrenz:

"Ich schaue nicht besonders darauf, sondern mache meine eigene Sache. Da bin ich ganz frei im Kopf."

Sandra über ihre Ziele 2020:

"Ich möchte mich noch weiter verbessern, vor allem meine Halbmarathon-Bestzeit. Netto bin ich ja schon schneller gelaufen in diesem Jahr, aber das zählte für die Wertung leider nicht. Und aller Voraussicht werde ich am 20. September den EAM Kassel Marathon laufen. Alles weitere ergibt sich noch."

 

Jens Nerkamp

Der 30-Jährige verbesserte in Berlin als bester Deutscher seine Marathon-Zeit um fast drei Minuten auf 2:14:53 und lief auf Platz drei der DLV-Jahresbestenliste, nur 25 Sekunden hinter Rekordhalter Arne Gabius. Damit sorgte der Politik- und Germanistik-Student für ein absolutes Ausrufezeichen, denn die Experten hatten den Kämpfertypen nicht auf der Rechnung. Auch der Deutsche Halbmarathon-Vizemeister 2018 staunte über sich nach dem starken Auftritt.

Jens über sein Jahr:

"Natürlich war Berlin und meine Zeit das absolute Highlight. Ich war selbst überrascht von meiner Leistung. Ich hatte ein schlechtes Frühjahr und habe es dann nochmal versucht. Und wenn ich für einen Marathon trainiere, dann richtig. Ich habe Umfänge zwischen 185 km und 221 km gemacht, habe sehr hart trainiert. Das hat viel mit mir gemacht. Und es hat mir geholfen, denn in Berlin tat es ab Kilometer 35 auch weh. Aber ich habe mir gesagt, das hast Du im Training geschafft, also schaffst Du das heute auch. Als Philipp Pflieger ausgestiegen ist und das Fahrzeug für den besten Deutschen vor mir war, habe ich mir die ganze Zeit vorgestellt, wie ich das Zielband bekomme und das hat mich unglaublich motiviert. Ich habe noch nie ein Zielband bekommen. Und dann gab es keines, da war ich im ersten Moment schon sehr enttäuscht. Aber dann habe ich mich über die 2:14 doch sehr gefreut."

Jens über seine Ziele und zur Olympia-Norm:

"Im Januar fahre ich erstmal ins Trainingslager nach Portugal. Ich weiß noch nicht, ob ich noch einmal eine solche Vorbereitung wie dieses Jahr mache. Es müssten nochmal drei Minuten runtergehen, und das wird sehr schwer. Man hat ja gesehen, wie viele andere schon an 2:12 oder 2:13 gescheitert sind. Die internationale Norm von 2:11:30 ist ein Schlag für uns. Man hat ja meist nur eine Chance, es gäbe dann nur die Möglichkeit, sich über die DM und einen Zeitbonus zu qualifizieren. Für uns gibt es also keine Planungssicherheit. Ich könnte mir deshalb vorstellen, in Hannover zu laufen, auch den Halbmarathon in Barcelona. Eine 1:03 traue ich mir durchaus zu."

 

Philipp Stuckhardt

Als Sieger des Kasseler Halbmarathons verbesserte der 28-Jährige seine Bestzeit in diesem Jahr auf 1:08:20. Dazu wurde der Öko-Landwirt Hessischer Meister Berglauf (Einzel und Team), Hessischer Meister Halbmarathon (Team), Hessischer Meister 10 km Team und Hessischer Vize-Meister 1.500 m.

Philipp über Beruf und Sport:

"Das ist wirklich eine große Herausforderung, den Job als Landwirt und das Laufen unter einen Hut zu bringen. Als Landwirt sieht es hier ja generell sehr schlecht aus. Ich bin auf unserem Hof in Bad Hersfeld groß geworden, wir betreiben ihn nun schon in der 14. Generation, allerdings nur noch im Nebenerwerb. Für mich war immer klar, dass ich nichts anderes mache, ich bin gerne draußen. Nach meiner Ausbildung bin ich in der Schweiz gewesen und habe dort eine Alm bewirtschaftet. Ich wäre auch dort geblieben, da ist es sympathischer für Landwirte. Aber dann habe ich eine Festanstellung auf dem Hofgut Meisebach bekommen. Dort arbeite ich jetzt un habe dazu meine eigene Schafherde auf unserem Hof. Ich arbeitete viel körperlIich, aber ich bin trotzdem immer gelaufen, man muss mit seinen Kräften eben hausieren. Aber ich fahre zweimal in der Woche zum Training nach Kassel. Ich weiß, man muss ein bisschen bekloppt sein dafür, aber das ist meins und der richtige Weg."

Philipp über seine Ziele:

"Ich möchte gerne weiter so machen und noch etwas mehr rausholen und vor allem über 5.000 m schneller werden." Beim Pressegespräch war auch das neue Laufteam-Mitglied Reiner Gutschank dabei. Die inzwischen 60-jährige nordhessische Lauf-Legende (Marathon-Bestzeit von 2:17:52, Weltcup-Teilnehmer und Post-Europameister) ähnelte zu seinen Erfolgszeiten von der Frisur her sehr stark an Philipp Stuckhard heute. Als dieser davon und von den Top-Zeiten seines neuen Vereinskameraden erfuhr, sagte er: "Das motiviert mich jetzt noch mehr."

 

Tom Ring

Am Tag vor dem Pressegespräch feierte er seinen 31. Geburtstag. Der Doktorand Experimentalphysik
an der Uni Kassel hat in Frankfurt als Dritter der Hessischen Meisterschaften seine Marathon-Bestzeit auf 2:27:20 verbessert. Der Deutsche Hochschulmeister im Halbmarathon 2018 wurde in diesem Jahr dreifacher Hessischer Meister Halbmarathon (Gesamt, M30 und Team), Hessischer Meister 10 km M30 und Team M30/35 sowie Hessischer Meister Berglauf Team. Dazu gewann Tom Ring die Business-Wertung beim Sport Scheck Final Run in Amsterdam.

Tom über sein Rennen in Frankfurt:

"Es lief besser als bei meinem Marathon-Debüt in Malaga voriges Jahr. Da war der Stecker schon bei Kilometer 34 gezogen. Diesmal hatte ich eine gute Zehner-Gruppe, in der ich laufen konnte. Aber die letzten zwei, drei Kilometer waren dann nochmal verdammt hart. Da musste ich wirklich richtig durchbeißen."

Tom über Beruf und Laufen:

"Bei mir ist es anders als bei Philipp, das Labor hat immer 23 Grad. Die Arbeit in der Spektroskopie ist einerseits fordernd, da ist auch manchmal Nachtschicht angesagt, dann ist es schwierig mit dem Training. Andererseits habe ich auch eine gewisse Flexibilität, die mit meinem Chef abgesprochen ist, so lässt sich das ganz gut kombinieren." Im April läuft mein Vertrag aus, da werde ich dann weitersehen."

Tom über seine Ziele 2020:

"Da mein Vertrag an der Uni im April ausläuft, kann ich da ganz konkret noch nichts zu sagen, aber idealerweise möchte ich mich gerne auf den kürzeren Distanzen noch verbessern."

 

Dank an Sponsoren und Trainer

Und dann überraschten die Top-Athleten des Laufteam Kassel Premium-Sponsor Lars Bergmann mit einem Präsentkorb und bedankten sich damit für die Elite-Förderung. "Es ist eine große Wertschätzung für uns, dass unsere Leistungen anerkannt werden und es Menschen gibt, die diese Leistungen einzuschätzen wissen und was man leistet", sagte Tom Ring stellvertretend, "die Unterstützung ist für uns Gold wert und eine große Motivation. Sie gibt uns Sicherheit."

Auch für Trainer Winfried Aufenanger gab's als Dankeschön einen Präsentkorb. Jens Nerkamp: "Du opferst Dich immer für uns auf und bist immer da für uns."

Lars Bergmann lobte das Team denn auch als "verschworene Truppe", betonte aber auch, dass "erst die Leistung stimmen muss und ich es dann er sehr gerne unterstütze. Das passt dann."
Die Athleten sind sich darüber natürlich im Klaren: "Laufen", so Sandra Morchner, "müssen wir schon allein."

Fotogalerie >>>