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Jens Nerkamp mit Halbmarathon Leistung in Barcelona
Bei einem der größten europäischen Halbmarathonläufen mit 23.000 Teilnehmern startete auch unser Jens Nerkamp.
Bei dem mit internationalen Athleten gespickten Rennen waren wieder starke Ostafrikaner vorne. Die schnellsten Athleten benötigen meist nur etwas mehr als eine Stunde für den Halbmarathon. So gewann im vergangenen Jahr der Kenianer Eric Kiptanui eine hochklassige Entscheidung nach 1:01:04 Stunden. Die Top 4 trennten damals nur sechs Sekunden. Bei den Damen sorgte im Vorjahr die Äthiopierin Roza Ereje mit 1:06:01 Stunden für eine absolute Weltklassezeit.
Zahlreiche Spitzenläufer aus Deutschland nutzen die optimalen Startbedingungen zu schnellen Zeiten. An der Startlinie standen unter anderen Amanal Petros, der bereits im Vorjahr das Marathon-Olympia-Limit fixiert hatte, Philipp Pflieger (PB: 63:14 Minuten), Jens Nerkamp (64:06 Minuten), Moritz Beinlich (64:25 Minuten), Tobias Blum (64:38 Minuten), Samuel Fitwi Sibhatu (64:44 Minuten) und Tom Gröschl (64:52 Minuten).
Das Rennen vernahm den erwarteten schnellen Verlauf. Die Begeisterung der Zuschauer an der Strecke in der katalonischen Hauptstadt glich einer Karnevalsveranstaltung. Die äußeren Bedingungen können als Ideal bezeichnet werden. Es kam zu den erwarteten Spitzenleistungen. Bei den Männern siegte der Eritreer Victor Chumo im 59:58 Minuten und bereits auf Platz 12. der beste deutsche Amanal Petros in 1:02:18 Minuten. Auch die weiteren Deutschen die für einen Platz im Kader des Halbmarathonteams für die Europameisterschaften in Frage kommen überzeugten mit teilweise persönlichen Bestleistungen: Simon Boch 1:02:31, Samuel f. Sibhatu 1:02:34, Philipp Pflieger 1:02:50, Tobias Blum 1:03:19, Simon Stützel 1:03:29.
Nach zuletzt ansteigenden Trainingsleistungen befindet sich Jens in einer positiven Entwicklung. Immer wieder wurde er zuletzt von Erkältungskrankheiten gestoppt. Ein hartnäckiger Husten ist bis heute noch nicht ganz beseitigt. Daher kann seine in Barcelona erzielt Zeit von 1:05:59 Stunden durchaus positiv bewertet werden. Für die Insider sind sicherlich auch die Zwischenzeiten von Jens interessant.
KM 0-5   KM 5-10   KM 10-15   KM 15-20
 15:12     15:10       15:46         16:27
 15:12     30:21       46:06       1:02:33
Man erkennt deutlich, dass Jens zunächst auf seine Bestzeit von 1:04:06 Stunden zulief, aber in der Endphase das Tempo nicht ganz halten konnte. Der Gesamtschnitt betrug pro Kilometer 3:08 Minuten. Ein gezieltes Training soll ihn nun bis zum Halbmarathon in Berlin am 5. April, in die Nähe der Qualifikation für die Europameisterschaften in Paris bringen.
Aus nordhessischer Sicht war die Leistung von Laura Hottenrott mit persönlicher Bestzeit ein gewaltiges Zeichen. Wir drücken auch Laura die Daumen, die mit einem weiteren Marathon in Hannover, ihr gestiegenes Leistungsvermögen dokumentieren möchte.