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Deutsche Meisterschaften im Halbmarathon

Die ersten Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon nach der Corona-bedingten Pause im letzten Jahr durften selbstverständlich nicht ohne Vertreter des Laufteam Kassels stattfinden und so zog es auch einige Athleten der nordhessischen Metropole in das etwas nördlich gelegenere Hamburg. Bei nahezu optimalen Bedingungen, ca. 10°C und nur ein schwacher Wind, ging am Sonntag um 10:00 Uhr der Startschuss für 1.400 Läufer, von denen mehrere Hundert für die DM gemeldet waren. Der 18. Schnellste von Ihnen und gleichzeitig flottester Laufteam-Athlet war Fabian Reuter, der am Ende selbst überrascht war, dass er so schnell laufen konnte. Mit 01:06:32 Stunden stellte er eine sehr schnelle persönliche Bestzeit auf. Ganz ähnlich lief es bei Leonardo Ortolano und Richard Rhode, die ebenfalls über diese Distanz so schnell liefen wie nie zuvor und Platz zwei und drei des Herrenteams komplettierten. Der 13. Platz in der Gesamt-Teamwertung ist bei starker Konkurrenz ein tolles Ergebnis. David Werner, der nur neun Sekunden nach Richard das Ziel erreichte, verpasste knapp die Teamwertung, war aber ebenfalls sehr mit seiner neuen PB zufrieden.

Bei den Frauen lief Sandra Morchner zwischenzeitlich sogar unter die Top drei der Frauen, konnte diese Position aber nicht ganz halten. Dennoch kommt sie mit einer Bock-starken Zeit von 01:15:13 Stunden ins Ziel, stellt somit den neuen Deutschen, sowie den Europa Rekord (!!!) in der Altersklasse W50 auf und wird mit großem Abstand Meisterin eben jener AK. Zusammen mit Ewa Szczeblewski, die gerne noch ein bisschen schneller gelaufen wäre und Sabine Bergmann, die sehr zufrieden auf ein gutes Rennen zurückblickte, konnte die Frauen-Mannschaft der W50 den 2. Platz belegen.

Mit einem Podest-Platz in ihrer Altersklasse hatte vor dem Rennen auch Nina Voelkel geliebäugelt, trat allerdings verletzungsgeschwächt an, musste kämpfen und war am Ende stolz das Rennen im Ziel beendet zu haben!

Es waren an diesem Wettkampftag aber nicht nur die sportlichen Leistungen, auf die es ankam, sondern vor allem der große Zusammenhalt des gesamten Teams, welcher sich optisch in den schwarzen Trauer-Schleifen der Läufer äußerte. Es waren die ersten Deutschen Meisterschaften ohne unseren sportlichen Leiter und Mentor Aufi und sowohl vor, während und nach dem Rennen, war sein Verlust präsent. Am Ende waren daher alle sehr stolz diesen Halbmarathon gelaufen zu sein und ihr Bestes gezeigt zu haben – er hat es bestimmt gesehen!

Zeiten:

Fabian Reuter                 01:06:32 Stunden

Leonardo Ortolano          01:08:24 Stunden

Richard Rhode                01:18:17 Stunden

David Werner                 01:18:26 Stunden

Sandra Morchner             01:15:13 Stunden

Nina Voelkel                    01:23:56 Stunden

Ewa Szczeblewski            01:44:49 Stunden

Sabine Bergmann            01:58:59 Stunden