Laufteam Kassel

 

Tom Ring und Marcel Löber laufen für die, die es selbst nicht können

„Laufen wir für alle, die es selbst nicht können!“, lautet der Slogan des Wings for Life World Run, der am Sonntag den 8.5. weltweit sowie lokal, unter anderem in München, stattgefunden hat.

Weltweit traten fast 162.000 Läufer den Kampf gegen das CatcherCar an. In München waren auch zwei Athleten vom Laufteam Kassel dabei. Tom Ring, der sich der Herausforderung das erste Mal stellte und Marcel Löber, der bereits seinen 3. Lauf im Rahmen dieser Charity-Veranstaltung (alle Startgelder gehen in die Rückenmarksforschung) absolvierte.

Tom startete hoch ambitioniert, mit dem wenig ausgeklügelten Plan, einfach mal vorne mitzulaufen. Bis kurz nach km 30 war er zusammen mit Frank Schauer vorne, musste dem hohen Anfangstempo jedoch nach und nach Tribut zollen. Die Marathonmarke konnte Tom noch in 02:39 h passieren. Dies allein ist bei dieser Veranstaltung aber nicht das Ziel, sondern möglichst lange dem CatcherCar davon zu laufen.

Der Weg bis zur mobilen Ziellinie (für Tom bei 51,13km), war nunmehr eher eine Qual für den guten Zweck. Marcels Plan war es, den Kilometerkorridor erneut anzupeilen, den er bereits in den Jahren 2017 und 2019 erreicht hatte. Hier lag er immer über der 30 km Marke. Ihn überholte das CatcherCar bei Kilometer 34,45.

München

Tom erreichte von den 7000 Startern in München, damit den 5. Platz und reiht sich damit weltweit als 38. in der Zieleinlaufliste ein.

Für Marcel hieß es im Zieleinlauf 161. Läufer (lokal), was weltweit immer noch ein Ergebnis unter den ersten 1000 Läufern aufzeigt.